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Volleyball
Die deutschen Volleyballer verpassten als Vierter des Qualiturniers die Olympia-Teilnahme © Getty Images

Das enttäuschende Olympia-Aus der deutschen Volleyball hat offenbar keine Folgen auf die Förderung durch den Bund. Das erklärt DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

Dem Deutschen Volleyball-Verband (DVV) drohen nach dem Olympia-Aus seiner beiden Hallenteams wohl keine Einbußen bei der Förderung durch den Bund. Zuletzt erhielt der DVV jährlich eine Fördersumme von rund 1,1 Millionen Euro.

"Unmittelbare Konsequenzen wird es nicht geben. Volleyball ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil von Sportdeutschland und erhält damit auch eine entsprechende Förderung", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann. Der DOSB leitet federführend die Gespräche mit dem Bund über die finanzielle Ausstattung der Sportarten.

"Wir haben am 3. März unseren Gesprächstermin mit dem DOSB. Dann wird über den nächsten Olympia-Zyklus bis 2020 in Tokio beraten", erklärte DVV-Sportdirektor Jörg Ziegler, der keine großen Einbußen erwartete: "Es gibt keine Anzeichen dafür, dass der DOSB Volleyball fallenlässt. Die stehen hinter uns."

Angeführt von Präsident Thomas Krohne will sich die Verbandsspitze in den kommenden Tagen zusammensetzen und die Lage analysieren. Besonders bitter ist, dass neben den Männern auch die Frauen in Rio nicht dabei sind.

Erstmals seit Barcelona 1992 findet Olympia ohne ein deutsches Hallen-Volleyballteam statt. "Das ist für uns nicht einfach", sagte Krohne: "Uns fehlt jetzt die Plattform in Rio, auf der wir uns präsentieren können."

Bundesinnenministerium und DOSB-Spitze beraten derzeit über eine Neuordnung der Spitzensportfinanzierung, die nach den Spielen in Rio umgesetzt werden soll.

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