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Daniel Malescha (hier im Trikot des TSV Herrsching) gilt als eins der größten deutschen Talente auf der Diagonalposition
Daniel Malescha (hier im Trikot des TSV Herrsching) gilt als eins der größten deutschen Talente auf der Diagonalposition © Imago

Im Weltliga-Finale (17 Uhr live im TV auf SPORT1) soll der Grundstein für Olympia 2020 gelegt werden. Co-Kommentator Max Hauser erklärt, auf welche Jungs Deutschland setzt.

Nach den verpassten Sommerspielen in Rio ist das deutsche Nationalteam der Volleyballer im Umbruch. Beim Weltliga-Finale der Gruppe 3 soll nun der Grundstein für eine erfolgreiche Olympia-Qualifikation 2020 gelegt werden.

Im ersten Halbfinale (ab 17 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) trifft die junge deutsche Auswahl auf Taiwan, in der anderen Partie stehen sich Slowenien und Griechenland gegenüber (ab 20.10 Uhr LIVE im TV auf SPORT1+).

Bundestrainer Vital Heynen hat neben einigen wenigen Routiniers zahlreiche junge Talente nominiert, allen voran Zuspieler Jan Zimmermann von Volley United Rhein-Main, der in die Fußstapfen des erfahrenen Lukas Kampa treten soll.

Auf der Liberoposition fehlt der etatmäßige Spieler, Patrick Steuerwald. Dafür setzt Heynen auf die jungen Frankfurter Talente Janis Späth und David Sossenheimer.

Hirsch ersetzt vorerst Grozer

Diagonal soll der bereits international erfahrene Simon Hirsch den deutschen Volleyball-Star Georg Grozer ersetzen. Auch der 22-jährige Daniel Malescha gilt als große Hoffnung über die Diagonalposition.

"Das ist ein guter aber vor allem auch ein mutiger Mix an routinierten und talentierten Spielern, da wirklich einige europäische Spitzenspieler nicht dabei sind", sagt SPORT1-Co-Kommentator Max Hauser, Trainer des Bundesligisten TSV Herrsching.

Im Außenangriff wiederum agieren die etablierten Christian Fromm und Dirk Westphal neben den Jungspunden Moritz Reichert, einem der größten deutschen Talente in Europa, und Ruben Schott.

Den Mittelblock bilden Marcus Böhme, Philipp Collin, Tim Broshog und Georg Klein.

Warnung vor Taiwan

Vor den Taiwanesen sollten die Deutschen indes gewarnt sein. Im letzten Vorrundenturnier in Almaty/Kasachstan hatte das deutsche Team überraschend mit 1:3 verloren.

Die Asiaten sind vor allem technisch stark und machen so oft die fehlende Power und Körpergröße wett.

Sollte die deutsche Auswahl allerdings ihr großes Potenzial abrufen können, ist das Finale durchaus möglich - und SPORT1 würde es am Samstag ab 16.55 Uhr live im TV übertragen.

Auch Spiel um Platz 3 und Finale auf SPORT1

Das Spiel um Platz drei (ab 14 Uhr LIVE im TV auf SPORT1+) sowie das Finale (ab 16.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und SPORT1+) finden am Samstag statt. Nur der Sieger von Frankfurt schafft den Aufstieg in die Weltgruppe 2. 

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