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München - Die Volleyball-Pokalendspiele in Mannheim brechen Zuschauerrekorde. Bei den Frauen wartet ein Duell auf Augenhöhe, bei den Männern gibt es einen Favoriten.

Die genaue Zahl kennt noch keiner, aber schon jetzt steht es so gut wie fest: Noch nie hat es bei einer Volleyball-Veranstaltung in Deutschland mehr Zuschauer in der Halle gegeben als bei den Pokalendspielen 2016 in Mannheim (ab 14 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM). 

Deutlich über 11.000 Fans werden in der SAP-Arena erwartet. Damit ist der Austragungsort Mannheim schon jetzt ein würdiger Nachfolger von Halle in Westfalen, das bis 2015 das "Mekka" des Volleyball-Pokalfinales gewesen ist.

Das erste Spiel am Sonntag bestreiten ab 14.05 Uhr die Frauen. Titelverteidiger Allianz MTV Stuttgart trifft auf den amtierenden Deutschen Meister und Bundesliga-Spitzenreiter Dresdner SC.

"Eine Partie auf Augenhöhe"

Es ist eine Partie auf Augenhöhe, da sind sich die Experten einig, obwohl Dresden sechs der letzten sieben direkten Vergleiche für sich entschieden hat. Das letzte Duell im Januar gewann aber Stuttgart 3:0.  

Hans-Joachim Wolff ist Redakteur und Kommentator bei SPORT1
Hans-Joachim Wolff ist Redakteur und Kommentator bei SPORT1 © SPORT1

Beide Mannschaften haben unter der Woche mit klaren Niederlagen gegen russische Teams ihre Europapokalsaison beendet, beide hatten in den letzten Wochen viel mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, und beide verlassen sich vor allem auf Spielerinnen aus den USA und den Niederlanden.

Dresdens Trainer Alexander Waibl ist sich sicher: "Entscheidend wird sein, wer mit der Bedeutung dieses Spiels besser umgehen kann. In so einem Finale gibt es nur Hopp oder Top, man hat nicht wie im Europacup die Chance, eine Niederlage in einem Rückspiel noch auszubügeln."

Recycling Volleys klarer Favorit

Im Männerfinale gibt es mit den Recycling Volleys aus Berlin einen klaren Favoriten. Manager Kaweh Niroomand nimmt diese Rolle auch an.

"Klar haben wir auf dem Papier die bessere Mannschaft und den besseren Kader, aber der TV Bühl ist kampfstark und man muss erst mal klarkommen mit ihrem unorthodoxen Volleyball. Und außerdem hat Bühl im Gegensatz zu uns nichts zu verlieren. Die können in Mannheim Party machen", sagte Niroomand.

Das bestätigt Bühls Zuspieler Kristen Clero: "Wir freuen uns riesig, dass wir ins Finale gekommen sind, und wir sollten das Finale einfach genießen. Alles, was jetzt kommt, ist für uns eine Zugabe." 

Mit einem "Spaziergang" dürfen die Berliner aber trotzdem nicht rechnen. Das letzte Aufeinandertreffen in der Liga ging 2:3 verloren.

SPORT1 überträgt die beiden Pokalfinals, inklusive Siegerehrung, in voller Länge - emotionale Bilder nach der finalen Entscheidung garantiert.

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