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Könnte auf die Piste zurückkehren: Evi Sachenbacher-Stehle
Könnte auf die Piste zurückkehren: Evi Sachenbacher-Stehle © getty

Evi Sachenbacher-Stehle darf im Falle einer Verkürzung ihrer zweijährigen Dopingsperre auf ein Comeback hoffen - sollte sie die vom Deutschen Skiverband (DSV) geforderten Leistungen nachweisen können.

"Ich rechne ehrlich gesagt mit einer Verkürzung der Strafe. Die Tür wäre für die Evi dann natürlich auch weiterhin offen", sagte Frauen-Bundestrainer Gerald Hönig am Donnerstag in Oberhof: "Dies ist aber natürlich auch an gewissen Leistungsvorgaben und Qualifikationskriterien gebunden. Ob sie das nochmal alles will, weiß ich derzeit nicht."

Sachenbacher-Stehle (33) war bei den Olympischen Spielen in Sotschi das verbotene Stimulans Methylhexanamin nachgewiesen worden.

Die erfahrene Athletin hatte den positiven Test vom 17. Februar mit der Einnahme eines verunreinigten Nahrungsergänzungsmittels erklärt.

"Das mit einem EPO-Vergehen gleichzusetzen, halte ich für sehr überzogen", sagte Hönig.

Sachenbacher-Stehles Anwalt Marc Heinkelein hatte Anfang August "namens und im Auftrag der Athletin" vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS Berufung gegen die Entscheidung der Internationalen Biathlon-Union (IBU) eingelegt insoweit das "beschleunigte Verfahren beantragt".

Wann der CAS sein Urteil verkünden wird, ist derzeit noch offen.

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