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Ingo Steuer (r.) wird künftig nicht mehr mit Aljona Savchenko zusammenarbeiten

Die fünfmalige Paarlauf-Weltmeisterin Aljona Savchenko ist überrascht von der drastischen Kritik ihres Ex-Trainers Ingo Steuer.

"Ich war schockiert", sagte die 30-Jährige im Gespräch mit "Sport Bild": "Ich war immer offen und fair und habe alle Karten auf den Tisch gelegt. Ich muss mir nicht nachsagen lassen, etwas hintenherum gemacht zu haben."

Steuer, der Savchenko und ihren langjährigen Partner Robin Szolkowy vor deren Trennung im März dieses Jahres zu fünf WM- und vier EM-Titeln sowie zwei olympischen Bronzemedaillen geführt hatte, war zwischenzeitlich als Trainer des neuen Duos

Savchenko/Bruno Massot im Gespräch gewesen. Anfang Oktober hatte Savchenko ihm dann mitgeteilt, dass sie sich in erster Linie aus finanziellen Gründen anders entschieden habe.

Steuer hatte daraufhin drastisch reagiert. "Aljona sagte, die Deutsche Eislauf-Union könne mich nicht zahlen, und ich sei ihr zu teuer", berichtete er der "Bild"-Zeitung: "Ich könne sie aber umsonst trainieren. Das werde ich natürlich nicht tun. Der muss irgendjemand was ins Gehirn gepflanzt haben. Ich werde aufs Abstellgleis geschoben."

DEU-Sportdirektor Udo Dönsdorf hatte kürzlich bestätigt, dass Savchenko und der 25-jährige Franzose Bruno Massot künftig für Deutschland an den Start gehen werden.

Massot wird dafür die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen, ist aber wegen des Nationenwechsels für zwei Jahre gesperrt. Ziel von Savchenko/Massot ist die Olympia-Teilnahme 2018 in Pyeongchang.

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