Christian Falk stellt sein Amt als Vizepräsident Sport des existenzbedrohten Deutschen Curling-Verbandes zur Verfügung.

Dies gab der DCV am Dienstag bekannt.

"Ich möchte den Weg frei machen für einen Nachfolger, der sich mit mehr Zeit und optimalerweise dem Profil eines Olympia-Teilnehmers darum kümmern kann, die hoffentlich positiven neuen Konzepte, die der DOSB mit uns auf den Weg bringen will, umzusetzen", sagte Falk.

"Christoph Falks Schritt zeugt davon, dass ihm das Wohl unseres Sports ganz besonders am Herzen liegt", sagte DCV-Präsident Dieter Kolb: "Es ist nun eine wichtige Aufgabe für uns, einen geeigneten Nachfolger zu finden, der die Erfahrung und Energie mitbringt, uns gemeinsam mit den Hauptamtlichen in die Zukunft als weiterhin wettbewerbsfähiges Mitglied der deutschen Olympiamannschaft zu führen."

Die deutschen Curler kämpfen derzeit bei den Europameisterschaften in Champery/Schweiz um ein Ticket für die WM.

Angesichts der drohenden Streichung der Fördergelder für die Sportart durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) wäre eine WM-Qualifikation dringend notwendig.

Denn nur bei Weltmeisterschaften kann sich ein Verband für Olympische Spiele qualifizieren.

Ein Scheitern der deutschen Teams bei der EM wäre jedoch eine denkbar schlechte Grundlage für anstehende Gespräche des DCV mit dem DOSB über ein Konzept, mit dem der Verband langfristig in die Erfolgsspur zurückkehren will und das der DOSB als zwingend notwendig für eine Fortsetzung der Förderung ansieht.

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