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SKI-JUMP-FOUR HILLS
Der Wind machte das Springen in Oberstdorf unmöglich © Getty Images

Starker Wind hat erstmals in der Geschichte der Vierschanzentournee zu einer Absage des Auftaktspringens in Oberstdorf geführt.

Böen von bis zu 50 Kilometer pro Stunde ließen in Kombination mit starkem Schneefall keinen Sprung zu, mehr als 20.000 Zuschauer warteten und froren vergeblich.

Ob das Springen am Montag an gleicher Stelle nachgeholt werden kann oder zwei Wettbewerbe in Garmisch-Partenkirchen stattfinden, blieb zunächst offen.

Die komplette Absage eines Springens hatte es zuvor in der Tournee-Geschichte erst dreimal gegeben: 1956 wurde der Wettbewerb in Bischofshofen wegen Schneemangels gestrichen und ins nahe Hallein verlegt, 1979 musste das Neujahrspringen auf den 2. Januar verschoben werden.

2008 gab es schließlich die erste "Dreischanzentournee": Ein Föhnsturm in Innsbruck hielt die Athleten am Boden, in Bischofshofen fanden zwei Wettbewerbe statt.

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