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Der norwegische Skistar Aksel Lund Svindal kämpft weiter um seine Rückkehr rechtzeitig zur alpinen Ski-Weltmeisterschaft in Vail/Beaver Creek (ab 2. Februar). "Die Chancen stehen bei 50:50 und es ist völlig offen", hieß es in einer Stellungnahme des norwegischen Skiverbandes auf Nachfrage von SPORT1.

Nur eine Woche vor dem Start in die Weltcup-Saison hatte sich der mehrfache Weltmeister Mitte Oktober einen Riss der Achillessehne zugezogen. Der 32-Jährige hatte in Sölden mit seinen Teamkameraden zum Abschluss einer Trainingseinheit eine Runde Fußball gespielt, als er plötzlich einen Schmerz spürte. Er wurde damals umgehend operiert. Bei einem Achillessehnenriss wird in der Medizin in der Regel eine Reha von mindestens drei Monaten veranschlagt - jedoch ohne große Belastung.

Auf seiner Facebookseite hatte der zweimalige Gesamtweltcupsieger und Olympiasieger in der Abfahrt von Vancouver 2010 jüngst aber ein Video gepostet, dass ihn beim lockeren Skifahren nahe Innsbruck zeigt.

Wie SPORT1 nun erfuhr, war die Belastung bei diesem Training größer als erwartet. Den Informationen zufolge werden die kommenden Tage wichtige Erkenntnisse über seine realen Aussichten auf einen WM-Start liefern. Svindal werde bis zum Wochenende weiter testen und jeden Tag auf den Skiern stehen, hieß es von Verbandsseite und, dass er sehr hart arbeite. Er trägt dabei einen extra präparierten Skischuh, der den Druck von seinem linken Bein nehmen soll.

Svindal galt vor der Saison als aussichtsreicher Kandidat auf den Gesamtweltcup sowie die kleinen Kristallkugeln in Abfahrt und Super-G. In seiner Karriere gewann er bis auf den Slalom in jeder Teildisziplin mindestens ein Mal die Gesamtwertung.
Für Schlagzeilen sorgte zudem immer wieder seine frühere On-Off-Beziehung mit der amerikanischen Weltcupfahrerin und Riesenslalom-Olympiasiegerin von Turin 2006, Julia Mancuso.

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