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Toller Cranston aus Kanada war ein legendärer Eiskunstläufer
Toller Cranston verstarb an den Folgen eines Herzinfarktes © imago

Der kanadische Eiskunstläufer Toller Cranston ist im Alter von 65 Jahren in seiner Wahlheimat Mexiko gestorben.

Cranston gewann bei der WM in München 1974 und bei den Olympischen Spielen 1976 in Innsbruck je eine Bronzemedaille.

Obwohl der ganz große Erfolg ausblieb, war Cranston einer der innovativsten und damit auch einflussreichsten Läufer seiner Zeit.

Nach Jahren der Eintönigkeit war der sechsmalige kanadische Meister der erste, der den künstlerischen Aspekt und auch Showelemente in den Vordergrund stellte.

So erregte er unter anderem mit einem Sirtaki-Tanz auf dem Eis Aufmerksamkeit.

Cranston machte den Eiskunstlauf für die Zuschauer attraktiver und beeinflusste auch spätere Läufer wie Europameister Norbert Schramm.

Weltmeister oder Olympiasieger wurde der Kanadier nie, weil er in den damals noch vorgeschriebenen Pflichtfiguren zu schwach war.

Später arbeitete Cranston als Maler und wanderte von Kanada nach Mexiko aus. Seinen Tod bestätigte der kanadische Eislauf-Verband.

Über die Todesursache machte er keine Angaben. Medienberichten zufolge erlag Cranston an den Folgen eines Herzinfarktes.

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