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Patrick Bussler wurde in Sotschi Olympia-Vierter
Patrick Bussler wurde in Sotschi Olympia-Vierter © getty

Die deutschen Snowboarder haben beim letzten Weltcup vor der WM im österreichischen Kreischberg ihre Ansprüche auf Medaillen untermauert.

In Bad Gastein/Österreich überzeugte insbesondere Patrick Bussler aus Aschheim, der bei seinem ersten Auftritt nach einer elf Monate langen Verletzungspause prompt den dritten Rang im Parallel-Slalom belegte und damit sein WM-Ticket löste.

Bei den Frauen wurde Selina Jörg Vierte, die Olympiadritte Amelie Kober schied dagegen im Achtelfinale aus.

Den Podestplatz im kleinen Finale holte sich Bussler mit einem Sieg gegen den Russen Andrej Sobolew. Zuvor hatte der 30-Jährige im Halbfinale gegen den Italiener Christoph Mick verloren, der anschließend im Finale dem Olympiazweiten Zan Kosir unterlag.

Der Bischofswiesener Daniel Weis erreichte das Achtelfinale und erfüllte damit die Qualifikationskriterien des Snowboard Verbandes Deutschland (SVD) für die WM.

Für Alexander Bergmann (Berchtesgaden) und Stefan Baumeister war dagegen in der Qualifikation Endstation.

Auch die deutschen WM-Hoffnungen Isabella Laböck, Weltmeisterin im Parallel-Riesenslalom, und Anke Karstens, Olympiazweite im Parallel-Slalom, scheiterten bereits in der Qualifikation, ebenso Cheyenne Loch und Melanie Hochreiter.

Den Sieg bei den Frauen sicherte sich die zweimalige Juniorenweltmeisterin Ester Ledecka aus Tschechien vor Parallel-Riesenslalom-Olympiasiegerin Patrizia Kummer aus der Schweiz.

Bei Bussler war kurz nach den Olympischen Spielen in Sotschi ein bakterieller Infekt im Knie festgestellt worden, der gebürtige Münchner war daraufhin elf Monate ausgefallen.

Sogar ein mögliches Karriereende stand im Raum. Seine letzte und bislang einzige Podiumsplatzierung hatte er im Oktober 2008 mit einem dritten Rang in Landgraaf erreicht.

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