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Natalie Geisenberger sichert sich den Sieg im Gesamtweltcup
Natalie Geisenberger macht ihren dritten Triumph in Folge perfekt © Getty Images

Die Rodel-Olympiasieger Natalie Geisenberger und Felix Loch haben ihre Titel im Gesamtweltcup erfolgreich verteidigt.

Die 27-jährige Geisenberger setzte sich am Sonntag in Altenberg beim deutschen Dreifachsieg vor Tatjana Hüfner und Dajana Eitberger durch.

Vor dem Sprint-Wettbewerb am Mittag und dem Saisonfinale in einer Woche im russischen Sotschi ist ihr die Kristallkugel auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen.

"Das war eine Wahnsinns-Saison", sagte die 27-Jährige: "Ich bin einfach überglücklich, dass es zum dritten Mal in Folge geklappt hat. Das nimmt den Druck raus, die letzten Rennen kann ich jetzt einfach genießen."

Anke Wischnewski landete in Altenberg auf dem fünften Platz hinter Erin Hamlin (USA). Erst vor einer Woche hatte Geisenberger bei der WM in Sigulda/Lettland ihren Titel erfolgreich verteidigt.

Die Bayerin feierte nun bereits ihren achten Saisonsieg im Weltcup, das schaffte vor ihr niemand. Aufgrund des neu eingeführten Sprint-Wettbewerbs absolvieren die Rodler in diesem Winter allerdings auch mehr Rennen als zuvor.

Schon am Samstag hatte Loch sich zum vierten Mal in Serie den Gesamtsieg gesichert. Der 25-Jährige vom RC Berchtesgaden gewann vor Johannes Ludwig (Oberhof), Andi Langenhan sorgte als Dritter auch bei den Männern für ein deutsches Podest.

Ralf Palik aus Oberwiesenthal wurde Achter, Julian von Schleinitz landete nur auf dem 16. Platz.

Am Sonntag holte Loch zudem den Sieg im letzten Männer-Sprintrennen der Saison vor Samuel Edney (Kanada) und Inars Kivlenieks (Lettland).

"Es ist einfach gewaltig. Ich fahre in Altenberg richtig gern, hier den Gesamtweltcup einzutüten, das ist natürlich wirklich geil", sagte Loch.

Am vergangenen Wochenende hatte er bei der WM im lettischen Sigulda seinen Titel überraschend an den Russen Semen Pawlitschenko verloren.

Mehr Spannung herrscht im Saisonfinale noch bei den Doppelsitzern.

Die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt gewannen am Samstag vor Toni Eggert/Sascha Benecken und verkürzten den Rückstand auf die Thüringer auf 40 Punkte.

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