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Felix Loch musste sich in Sigulda im Einzel xx geschlagen geben
INNSBRUCK, AUSTRIA - NOVEMBER 30: Felix Loch of Germany in action during the Viessmann Luge World Cup at Olympiabobbahn Igls on November 30, 2014 in Innsbruck, Austria. (Photo by Simon Hausberger/Bongarts/Getty Images) © Getty Images

Sigulda - Bei der Rodel-WM in Lettland verpasst Felix Loch im Einzel einen historischen Coup und kündigt Revanche an. Die deutsche Staffel setzt sich knapp durch.

Olympiasieger Felix Loch (Berchtesgaden) hat bei der Rodel-WM in Sigulda überraschend die erfolgreiche Titelverteidigung verpasst.

Der 25-Jährige musste sich am Sonntag dem Russen Semen Pawlitschenko geschlagen geben und belegte Rang zwei. Loch vergab damit die Chance auf seinen dritten WM-Titel in Folge, ein Coup, der bislang keinem Rodler gelungen ist. Bronze ging an den Österreicher Wolfgang Kindl.

Semen ist einfach gewaltig gefahren. Ich habe alles versucht und mich noch um einen Platz verbessert. Ich kann mit dem zweiten Platz super leben", sagte Loch in der ARD: "Die Russen trainieren hier einfach sehr, sehr viel. Aber nächstes Jahr sind wir am Zug mit der WM im Königssee. Das wird etwas ganz Besonderes."

"Zur Zeit ist es eben ganz brutal"

Andi Langenhan (Zella-Mehlis) belegte den fünften Rang, Johannes Ludwig (Oberhof) wurde Achter. Julian von Schleinitz (Königssee) musste sich mit dem neunten Platz begnügen.

"Das ist immer noch ein gutes Ergebnis", sagte Bundestrainer Norbert Loch: "Bei den Männern ist es zur Zeit eben ganz brutal. Da bist du schnell mal Zweiter, und wenn du Pech hast auch schnell mal Zehnter."

Teamstaffel knapp vor Russland

Zum Abschluss am Sonntagnachmittag bestätigte die deutsche Teamstaffel mit einem allerdings knappen Sieg vor Russland (0,082 Sekunden zurück) und Kanada (0,977) ihren klaren Favoritenstatus. Durch Lochs Silberrang war der Traum von vier Goldmedaillen in vier Wettbewerben jedoch bereits zuvor geplatzt.

Am Samstag hatten die Olympiasieger Natalie Geisenberger (Miesbach) und Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) ihre Titel erfolgreich verteidigt.

"Ich bin überglücklich und stolz, die letzten Erfolge waren keine Eintagsfliege", sagte Geisenberger vor allem mit Blick auf ihren Sieg bei den Spielen 2014 in Sotschi: "Das letzte Jahr ist extrem gut gelaufen, und jetzt konnte ich das Niveau halten."

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