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Andreas Birnbacher hat weiter das Vertrauen des Bundestrainers
Andreas Birnbacher hat weiter das Vertrauen des Bundestrainers © Getty Images

Biathlon-Bundestrainer Mark Kirchner setzt auch in Zukunft weiterhin auf die Dienste von Pechvogel Andreas Birnbacher.

"Auch wenn er krankheitsbedingt jetzt nicht mehr hier ist, wird er auch weiterhin unbestritten ein Teil des Teams sein", sagte der Cheftrainer der deutschen Männer über den 33 Jahre alten Routinier.

Für Birnbacher war die WM im finnischen Kontiolahti noch vor seinem ersten Start aufgrund eines Infekts der oberen Atemwege beendet.

Da Wettkämpfe aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich waren, reiste der Bayer bereits am Mittwoch zurück nach Deutschland und sah den sensationellen Staffeltriumph seiner Kollegen nur vor dem Fernseher.

Ob bei Birnbacher, der in den vergangenen Jahren mehrere Rückschläge und Verletzungen verkraften musste, nun möglicherweise sogar das Karriereende im Raum steht, ist noch offen.

"Das ist jetzt der falsche Zeitpunkt dafür", sagte Kirchner in Finnland: "Wir werden uns im Frühjahr über alles Gedanken machen und seine Meinung hören." Eine Entscheidung gebe es aber noch längst nicht.

Kirchner ist nach wie vor vom Leistungsvermögen Birnbachers überzeugt.

"Grundsätzlich müssen wir sagen, er stand vor der Weltmeisterschaft auf Platz 13 im Gesamtweltcup. Das zeigt, wie stark er dieses Jahr auch nach seinen Verletzungen zurückgekommen ist. Und er wäre für uns auch weiter definitiv eine feste Größe", sagte der 44-Jährige.

Birnbacher selbst gratulierte seinen Teamkollegen derweil via Facebook zum ersten deutschen Staffelgold seit elf Jahren.

"Herzlichen Glückwunsch an unsere Jungs! Dieser Weltmeistertitel war über die Saison hinweg hart erarbeitet! Auch wenn ich heute nicht dabei sein konnte, bin ich stolz, ein Teil dieser Mannschaft zu sein!", schrieb Birnbacher.

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