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Maximilian Arndt liegt auf Rang zwei
Maximilian Arndt liegt auf Rang zwei © Getty Images

Ein deutsches Trio greift bei der Heim-WM in Winterberg nach den Medaillen im Viererbob.

Titelverteidiger Maximilian Arndt (Oberhof) liegt nach zwei von vier Läufen der Königsdisziplin hinter Oskars Melbardis (Lettland) auf Rang zwei, acht Hundertstel trennen den Deutschen vom Sieger des Gesamtweltcups.

Auch Zweier-Weltmeister Francesco Friedrich (Oberbärenburg) und Debütant Nico Walther (Riesa) haben auf den Plätzen drei und vier noch alle Chancen. Friedrich hat 14 Hundertstel Rückstand, Walther 16 Hundertstel.

Junioren-Weltmeister Christoph Hafer (Bad Feilnbach) liegt zur Halbzeit auf dem 15. Rang.

"Acht Hundertstel Rückstand sind zwar relativ viel, aber es ist so eng, da kann in einem kurzen Moment viel passieren. Für alle drei Bobs ist es aufholbar.

Nach dem dritten Lauf wissen wir, was noch möglich ist", sagte Bundestrainer Christoph Langen im ZDF.

Nach Friedrichs Triumph vor einer Woche im kleinen Schlitten ist damit die Wiederholung des deutschen Doppelsieges von 2013 weiter möglich. Damals hatten Friedrich und Arndt in St. Moritz die Titel gewonnen. "Ich bin zufrieden, noch ist nichts verloren. Ich gehe morgen mit voller Angriffslust in die beiden entscheidenden Läufe", sagte Arndt im ZDF.

Die medaillenlosen Olympischen Spiele 2014 in Sotschi waren vor einem Jahr eine große Enttäuschung, die erfolgreiche Heim-WM ist daher besonders wichtig. Bei den Frauen waren Anja Schneiderheinze (Erfurt) und Cathleen Martini (Oberbärenburg) zu Silber und Bronze gefahren.

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