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Stella Heiß
Stella Heiß tritt bei der WM in Japan mit dem Team aus Füssen an © IMAGO

Die deutschen Curling-Frauen haben zum Auftakt der WM in Sapporo/Japan einen Überraschungserfolg gefeiert.

Die erste Partie der Vorrunde gegen Schweden, Olympia-Zweiter von Sotschi, gewannen die Curlerinnen in dem neu zusammengestellten Team mit Skip Daniela Driendl, Analena Jentsch, Marika Trettin und Pia-Lisa Schöll (alle Füssen) sowie Stella Heiß mit 6:4 nach einem Zusatzend.

"Ich hatte im Training schon einen guten Eindruck. Die Mädels haben den Gameplan eins zu eins umgesetzt. Dass es am Ende dann auch noch zum Sieg gereicht hat, ist natürlich sehr erfreulich", sagte Bundestrainer Thomas Lips nach der ersten Partie.

Im zweiten Spiel gegen China musste sich Deutschland hingegen mit 5:7, ebenfalls nach einem Zusatzend, geschlagen geben.

Der Deutsche Curling-Verband (DCV), der die vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) angedrohte Streichung der Spitzensportförderung abwenden konnte, hat als Zielvorgabe für sein neu zusammengewürfeltes Team eine Platzierung zwischen Rang acht und zehn ausgegeben.

Am Sonntag geht die Vorrunde mit der Partie gegen die Schweiz weiter.

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