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Stella Heiß
Stella Heiß tritt bei der WM in Japan mit dem Team aus Füssen an © IMAGO

Die deutschen Curling-Frauen haben bei der WM in Sapporo/Japan am Mittwoch die Niederlagen Nummer vier und fünf kassiert.

Nach dem deutlichen 2:8 gegen Russland unterlag die neu zusammengestellte Mannschaft um Skip Daniela Driendl aus Füssen auch Schottland mit 5:7.

Die Partie gegen die Russinnen war bereits nach acht Ends vorbei. "Das Ergebnis hört sich zwar nicht so schön an, aber diese Niederlage ist nicht tragisch", so Bundestrainer Thomas Lips, "gegen solche Teams kriegst du nicht viele Chancen, und wenn man die wenigen dann nicht nutzen kann, wird es schwer."

Deutschland liegt nach den beiden Pleiten mit eine Bilanz von 4: 5 Siegen auf dem achten Rang. Die Zielvorgabe mit einer Platzierung zwischen Rang acht und zehn ist nach wie vor im Bereich des Möglichen.

Am Donnerstag stehen noch die Spiele gegen Kanada (1.00 Uhr) und Gastgeber Japan (11.00 Uhr) an.

In Sapporo geht es für die deutschen Frauen noch nicht um Punkte für die Olympia-Qualifikation, auch ein Abstieg ist nicht möglich. Punkte für die Winterspiele in Pyeongchang 2018 werden ausschließlich bei den Weltmeisterschaften 2016 und 2017 vergeben.

Für die WM 2016 kann sich Deutschland erst wieder bei der nächsten EM qualifizieren.

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