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Stella Heiß
Stella Heiß tritt bei der WM in Japan mit dem Team aus Füssen an © IMAGO

Für die deutschen Curling-Frauen gab es am Dienstag bei der WM in Sapporo/Japan einen Sieg und eine Niederlage.

Die neu zusammengestellte Mannschaft um Skip Daniela Driendl aus Füssen bezwang zunächst Norwegen mit 8:4, anschließend gab es ein 7:9 gegen Dänemark. Mit einer Bilanz von vier Siegen aus sieben Spielen liegt Deutschland damit weiter im Soll.

Zielvorgabe war eine Platzierung zwischen Rang acht und zehn.

Eine taktische Fehlentscheidung im letzten End bescherte den Däninnen die Chance, durch ein Dreierhaus aus dem 6:7-Rückstand einen 9:7-Sieg zu machen.

Bundestrainer Thomas Lips war zwar direkt nach dem Spiel enttäuscht über die vergebene Siegchance, meinte aber auch: "Bislang können wir vollends zufrieden sein. Unter dem Strich ist eine Bilanz von 4:3-Siegen nach sieben Vorrundenspielen super."

Am Mittwoch stehen für das deutsche Team die Partien gegen Russland (6.00 Uhr) und Schottland (11.00) auf dem Programm. Titelverteidiger Schweiz behauptete die Tabellenführung durch ein 8: 7 gegen Finnland.

In Sapporo geht es für die deutschen Frauen noch nicht um Punkte für die Olympia-Qualifikation, auch ein Abstieg ist nicht möglich. Punkte für die Winterspiele in Pyeongchang 2018 werden ausschließlich bei den Weltmeisterschaften 2016 und 2017 vergeben.

Für die WM 2016 kann sich Deutschland erst wieder bei der nächsten EM qualifizieren.

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