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Stella Heiß verlor mit dem deutschen Team gegen die Schweiz
Stella Heiß verlor mit dem deutschen Team gegen die Schweiz © Imago

Die deutschen Curlerinnen haben in ihrem dritten Spiel bei der WM in Sapporo/Japan die erwartete zweite Niederlage kassiert.

Die neu formierte Mannschaft um ihren Füssener Skip Daniela Driendl musste sich am Sonntagmorgen dem Titelverteidiger und Europameister Schweiz mit 3:7 geschlagen geben.

Deutschland war gut in die WM im Olympiaort von 1972 gestartet, hatte gegen den achtmaligen Weltmeister Schweden 6:4 gewonnen, anschließend ebenfalls im Zusatzend 5:7 gegen China verloren.

Mit dem Spiel gegen die wie China noch ungeschlagenen Schweizerinnen war Bundestrainer Thomas Lips nicht zufrieden: "Die Leistung war heute einfach zu schlecht! Daniela hat in den ersten sechs Ends noch viel retten können, sonst wäre es im Score nicht so eng gewesen." Man müsse das nun abhaken, aber "gegen Teams, die eher in unserem Leistungsbereich liegen, darf uns das nicht passieren", sagte Lips.

Der Deutsche Curling-Verband (DCV), der die vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) angedrohte Streichung der Spitzensportförderung abwenden konnte, hat als Zielvorgabe für sein neu zusammengewürfeltes Team eine Platzierung zwischen Rang acht und zehn ausgegeben.

Am Montag stehen für die deutschen Frauen zwei Spiele auf dem Programm, zunächst gegen Finnland, dann gegen die noch sieglosen USA.

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