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OLY-2014-SNOWBOARD-PARALLEL-SLALOM-WOMEN
Isabella Labböck will die Entscheidung des IOC nicht akzeptieren © Getty Images

Das IOC nimmt den Parallelslalom der Snowboarder bei den Olympischen Spielen 2018 aus dem Programm. Weltmeisterin Isabella Laböck ist bestürzt und kündigt Konsequenzen an.

Snowboard-Weltmeisterin Isabella Laböck hat harsche Kritik an der IOC-Entscheidung geübt, bei den Olympischen Winterspielen 2018 den Parallel-Slalom aus dem Programm zu nehmen.

Die 29-Jährige kündigte heftigen Widerstand gegen die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees an.

"Ich würde sagen, es gibt einen mega Aufruhr in der Szene. Wir alpinen Snowboarder werden uns auf alle Fälle nicht damit abfinden. Wir haben einen offenen Brief verfasst. Es gibt Widerstand aus vielen Nationen", sagte Laböck in einem Interview mit der Freien Presse in Chemnitz.

In Pyeongchang/Südkorea wird es im Snowboard im alpinen Bereich nur noch den Parallel-Riesenslalom geben.

Der Parallel-Slalom wird nach nur einem Olympia-Auftritt 2014 durch die Freestyle-Disziplin Big Air ersetzt.

Sie habe "keine Ahnung, wer da welche Strippen zieht. Für mich ist das wie eine Existenzbedrohung", sagte die derzeit verletzte Laböck, die aus Prien am Chiemsee stammt. Es sei zudem "komisch", dass die alpinen Skifahrer bei Olympia das Parallel-Format dazubekommen, "und bei uns Snowboardern ist das nicht mehr gut genug. Irgendwie läuft etwas schief."

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