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Bruno Massot
Bruno startete bei der WM 2014 mit Daria Popova für Frankreich © Getty Images

In den Streit um die Freigabe des französischen Paarläufers Bruno Massot für die Deutsche Eislauf-Union (DEU) könnte Bewegung kommen. Die DEU und der französische Verband treffen sich am 2. September in Paris zu einem Gipfelgespräch.

Der 26-Jährige möchte seine Kufenkarriere mit der fünfmaligen Weltmeisterin Aljona Savchenko (Oberstdorf) fortsetzen, wartet aber seit April auf eine Startgenehmigung durch seine Landsleute. Savchenkos früherer Partner Robin Szolkowy ist mittlerweile als Trainer aktiv.

"Man sitzt wie in einem Loch. Es fühlt sich an, als wenn man einen Kartoffelsack auf den Schultern hat", klagte die gebürtige Ukrainerin bei der sogenannten DEU-Sommerüberprüfung am Wochenende in Berlin.

Massot hat in der vergangenen Woche alle erforderlichen Papiere zur Beantragung der deutschen Staatsbürgerschaft bei den zuständigen Behörden abgegeben.

Wie DEU-Sportdirektor Udo Dönsdorf, der zusammen mit Vizepräsident Uwe Harnos nach Frankreich reisen wird, in der Hauptstadt bestätigte, fordert der französische Verbandspräsident eine "Ablösesumme" in fünfstelliger Höhe, die dem Vernehmen nach bei rund 70.000 Euro liegen soll. Der Eislauf-Weltverband ISU hat die beiden nationalen Föderationen zu einer schnellstmöglichen Einigung aufgefordert.

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