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Die Curling-EM in Schottland beenden die deutschen Frauen auf Rang sieben
Trotz Pleite bei der EM ist Deutschland bei der WM dabei © Getty Images

Trotz zweier herber Pleiten zum Abschluss der EM im dänischen Esbjerg haben sich die deutschen Curling-Männer für die Weltmeisterschaft vom 2. bis 10. April 2016 in Basel qualifiziert.

Das Team um Skip Alexander Baumann (Rheinmünster) kassierte nach dem 1:9 am Vorabend gegen Italien am Donnerstag mit einem 5:12 gegen Schottland eine weitere deutliche Niederlage. Dennoch belegte Deutschland in der Endabrechnung den sechsten Platz, der für das WM-Ticket reichte.

"Die Spannung bei den Männern hätte man sich natürlich ersparen können. Aber was am Ende zählt, ist der Startplatz. Nun können wir bei der WM mit unseren jungen Teams weitere Erfahrungen sammeln", sagte Bundestrainer Thomas Lips.

Deutschland ist damit im kommenden Jahr erstmals seit 2011 wieder bei beiden Weltmeisterschaften vertreten. Die Frauen um Skip Daniela Driendl (Füssen) hatten sich am Mittwoch in Esbjerg mit Platz sieben (4:5 Siege) das Ticket für die WM vom 19. bis 27. März im kanadischen Swift Current gesichert.

Das EM-Finale bestreiten am Samstag Schottland und Russland.

Die beiden WM-Startplätze sind für den Deutschen Curling-Verband (DCV) besonders mit Blick auf Olympia 2018 wichtig. In Basel und Swift Current werden die ersten Qualifikationspunkte für Pyeongchang vergeben.

Und ein Olympiastart wäre auch für den finanziell nicht auf Rosen gebetteten Verband mit Blick auf die weitere Sicherung von Fördergeldern durch das Bundesinnenministeriums (BMI) von großer Bedeutung.

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