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Manuel Machata
Manuel Machata wurde 2011 Weltmeister im Viererbob © dpa Picture Alliance

Der ehemalige Bob-Weltmeister Manuel Machata wechselt nach seinem Rücktritt Anfang Oktober als Nationaltrainer nach China.

Der 31 Jahre alte Berchtesgadener soll die Piloten aus dem Reich der Mitte für die Olympische Winterspiele 2022 in Peking wettbewerbsfähig machen.

"Das ist für mich ein großes Abenteuer. Ich bin weltoffen und freue mich auch darauf, eine andere Kultur kennenzulernen", sagte Machata.

Die Voraussetzungen müssen in China allerdings erst noch geschaffen werden. Derzeit existiert noch keine Bahn, Bobs müssen beschafft werden. Vor allem aber gilt es für Machata, geeignete Piloten zu finden. "Das ist die größte Schwierigkeit", sagte der Vierer-Welt- und Europameister von 2011.

Als Trainer könnte Machata damit erstmals an Olympischen Spielen teilnehmen. Dies hatte er als Pilot nicht geschafft. Weder für Vancouver 2010 noch für Sotschi 2014 konnte er sich qualifizieren.

Für großen Ärger sorgte sein Verkauf eines Kufensatzes an den russischen Piloten Alexander Subkow, der mit diesem zu Gold fuhr.

Machata wurde dafür vom deutschen Bob- und Schlittenverband BSD zunächst mit einer Wettkampfsperre und einer Geldstrafe belegt. Diese Strafe wurde später wieder aufgehoben.

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