vergrößernverkleinern
Isabella Laböck musste am Sprunggelenk operiert werden
Isabella Laböck steht für den Weltcup-Auftakt auf der Kippe © Getty Images

Die deutschen Snowboarder starten ohne ihre Top-Athletinnen Isabella Laböck und Amelie Kober in den Winter. Nach Kober (28, Miesbach), die sich in der vergangenen Woche zum dritten Mal am rechten Knie hatte operieren lassen müssen, wird aller Voraussicht nach auch Laböck (29, Klingenthal) den Weltcup-Auftakt am 12. Dezember im italienischen Carezza verpassen.

"Das Herz spricht natürlich dafür, aber ob es gut ist, ist die andere Frage. Vielleicht ist es besser, auf ein Rennen zu verzichten, um bei den anderen voll am Start zu sein", sagte Laböck am Dienstag in München. Die Weltmeisterin von 2013 hatte sich im Februar schwer am rechten Sprunggelenk verletzt und lange mit den Folgen der Blessur zu kämpfen. An einen kompletten Verzicht auf die Übergangssaison ohne WM oder Olympia denke sie aber nicht, betonte sie.

Während Laböck den zweiten Weltcup Anfang Januar in Bad Gastein/Österreich anpeilt, ist bei der zweimaligen Olympia-Medaillengewinnerin Kober eine Rückkehr nach ihrem im Juli erlittenen Kreuzbandriss nicht absehbar. Snowboard Germany fehlen damit im kommenden Winter die beiden höchstdekorierten Athletinnen.

Der Verband hatte im Rahmen der Sportler-Einkleidung aber auch Positives zu vermelden. Am Jenner in den Berchtesgadener Alpen werde derzeit die Machbarkeit einer Halfpipe geprüft, teilte Geschäftsführer/Sportdirektor Stefan Knirsch mit. Spätestens bis Mitte 2016 soll klar sein, ob die dringend benötigte Trainingsstätte dort gebaut werden kann.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel