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Yuzuru Hanyu feiert den nächsten Sieg © Getty Images

Olympiasieger Yuzuru Hanyu hat seine Weltrekordjagd im Eiskunstlauf fortgesetzt.

Der Japaner entschied das Grand-Prix-Finale in Barcelona mit der Weltrekord-Punktzahl von 330,43 Zählern souverän für sich. Hanyu erzielte dabei zudem neue Bestwerte in Kurzprogramm (110,95) und Kür (219,48).

 Erst vor zwei Wochen hatte der 21-Jährige beim Grand Prix in der japanischen Olympiastadt Nagano in allen drei Kategorien neue Bestmarken aufgestellt. In Barcelona siegte er nun vor dem chancenlosen Weltmeister Javier Fernandez (Spanien/292,95) sowie Landsmann Shoma Uno (276,79).

Bei den Frauen gewann die Russin Jewgenia Medwedewa ihren ersten großen Titel. Die 16 Jahre alte Junioren-Weltmeisterin (222,54 Punkte) setzte sich nach der Kür vor der Japanerin Satoko Miyahara (208,85) und ihrer Landsfrau Jelena Radionowa (201,13) durch. Japans Star Mao Asada fiel nach einer mit Fehlern übersäten Kür noch vom dritten auf den letzten Platz zurück.

Bei den Eistänzern verteidigten die Kanadier Kaitlyn Weaver und Andrew Poje erfolgreich ihren Titel. Die WM-Dritten bauten ihre Führung im Kürtanz noch aus und gewannen mit 182,66 Punkten vor dem US-Paar Madison Chock und Evan Bates (177,55) sowie dem italienischen Duo Anna Cappellini und Luca Lanotte (176,37).

Das Grand-Prix-Finale fand ohne die Weltmeister Gabriella Papadakis/Guillaume Cizeron aus Frankreich statt, die sich nicht qualifiziert hatten. Deutsche Läufer waren ebenfalls nicht am Start.

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