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Maximilian Arndt
Maximilian Arndt feierte seinen ersten Saisonsieg © Getty Images

Weltmeister Maximilian Arndt (Oberhof) hat die Erfolgsserie der deutschen Viererbobs auch beim ersten Übersee-Weltcup ausgebaut.

Der 28-Jährige holte im Rennen der Königsdiziplin auf der schwierigen US-Bahn in Lake Placid seinen ersten Saisonsieg und verwies Alexander Kasjanow (Russland) auf den zweiten Platz. Dritter im vierten Rennen der Saison wurde der Kanadier Justin Kripps.

Auch aufgrund erheblicher Probleme im Vorfeld verpassten die übrigen Deutschen das Podest letztlich deutlich. Zweier-Weltmeister Francesco Friedrich (Oberbärenburg) wurde Sechster. Im Training war er schwer gestürzt, sein Anschieber Candy Bauer hatte sich verletzt und musste kurzfristig ersetzt werden.

Friedrichs Vereinskollege Nico Walther belegte nach einem kuriosen Rennen den 13. Platz. Der Sachse hatte sich am Vortag bei seiner Fahrt auf Rang zwei im kleinen Schlitten eine Muskelverletzung zugezogen, seine Teilnahme im Vierer war lange fraglich. Letztlich startete Walther im Sitzen, seine drei Anschieber mussten den Schlitten am Start ohne den 100-Kilo-Athleten in Schwung bringen.

Am Freitag war die Siegesserie der deutschen Piloten im Zweier gerissen, Walthers zweiter Platz hinter US-Starter Steven Holcomb rettete dennoch die gute Bilanz. Arndt wurde Sechster, ausgerechnet Friedrich enttäuschte als Achter. Der ehemalige Leichtathlet hatte zuvor alle Rennen im kleinen Schlitten gewonnen. Mitfavorit Oskars Melbardis aus Lettland hatte sich im Training leicht verletzt und fehlte im Zweier und im Vierer.

Vor der Weihnachtspause hatten die deutschen Männer den Heimvorteil bei den Rennen in Altenberg, Winterberg und am Königssee perfekt genutzt und alle Siege eingefahren. Fünf von sechs Erfolgen gingen dabei allein an Friedrich.

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