vergrößernverkleinern
Nathalie Weinzierl
Nathalie Weinzierl sorgte für Ärger mit dem deutschen Verband © Getty Images

Kommando zurück: Das Präsidium der Deutschen Eislauf-Union (DEU) hat die am Dienstag ausgesprochene Sanktion gegen die ehemalige deutsche Eiskunstlauf-Meisterin Nathalie Weinzierl aufgehoben und damit eine entsprechende Entscheidung des Leistungssportreferenten Volker Herrmann mit sofortiger Wirkung außer Kraft gesetzt.

Die Mannheimerin hatte bei einer Mannschaftssitzung gefehlt, ohne sich direkt bei der Teamleitung abzumelden. Begründet hatte die Olympia-18. von Sotschi ihr Fernbleiben mit einem erhöhten Schlafbedürfnis.

"Es war eine Überreaktion meines noch jungen Mitarbeiters. Überdies hätte ein solche Bestrafung nie von einer einzelnen Person ausgesprochen werden dürfen", sagte DEU-Sportdirektor Udo Dönsdorf.

Weinzierl war von Herrmann aufgefordert worden, ihre Teamkleidung zurückzugeben, als Reaktion darauf trug sie beim Wettkampf ihre Olympiajacke von Sotschi 2014.

Auf dem Eis konnte die 21-Jährige die Querelen ausblenden. Nach einem sehenswerten Kurzprogramm geht der Schützling von Trainer Peter Szcypa als Siebte in die Kürentscheidung am Freitag (18.00 Uhr).

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel