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Felix Loch beim Weltcup in Königssee
Felix Loch ist wieder in der Erfolgsspur © Getty Images

Rodel-Olympiasieger Felix Loch (Berchtesgaden) hat drei Wochen vor der WM in Igls wieder zu alter Stärke gefunden. Der 26-Jährige holte am Sonntag im lettischen Sigulda seinen zweiten Sieg in Folge, erst kurz vor Weihnachten hatte er in Calgary erstmals in diesem Winter triumphiert.

Auf der eigentlich ungeliebten Bahn in Sigulda siegte der Bayer völlig verdient mit mehr als zwei Zehnteln Vorsprung auf Weltmeister Semen Pawlitschenko (Russland) und den Amerikaner Tucker West. Damit verbesserte sich Loch auf Rang zwei der Gesamtwertung hinter Wolfgang Kindl (Österreich/7.). 

Zum Abschluss des Wochenendes war Loch nach seinem Sieg auch noch mit der Teamstaffel erfolgreich.

Die deutschen Frauen hatten am Samstag dagegen den Sieg verpasst. Tatjana Hüfner (Friedrichroda) wurde Zweite hinter Tatjana Iwanowa (Russland), Olympiasiegerin Natalie Geisenberger (Miesbach) musste sich mit Platz drei begnügen.

Bei den Männern wurde Ralf Palik (Oberwiesenthal) starker Vierter. Routinier Andi Langenhan (Zella-Mehlis) fuhr auf den fünften Platz und landete damit deutlich vor dem dreimaligen Junioren-Weltmeister Julian von Schleinitz (Königssee/14.), mit dem er noch um einen WM-Startplatz kämpft. Johannes Ludwig (Oberhof) wurde Zwölfter. Zum Saisonauftakt war Loch bei drei Weltcup-Stationen in Folge ohne Sieg geblieben und in der Gesamtwertung damit zunächst zurückgefallen.

Bei den Frauen kann Geisenberger bislang nur einen Saisonsieg vorweisen, arbeitete sich aber immerhin auf Rang zwei der Gesamtwertung hinter Summer Britcher (USA/11.) vor. Bei den Doppelsitzern übernahmen Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) durch ihren Sieg die Führung in der Gesamtwertung. Die Olympiasieger und Weltmeister profitierten vom Sturz der Konkurrenten Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl).

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