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Canada's speed skater Jeremy Wotherspoon
Marnix Wieberding (l.) war der Initiator der Academy © Getty Images

Wegen mangelnder finanzieller Unterstützung musste die internationale Speedskating-Academy in Inzell aufgegeben werden.

Die internationale Speedskating-Academy in Inzell besteht nicht mehr. Initiator Marnix Wieberding hat das Aus der weltweit ersten Eisschnelllauf-Akademie gegenüber der niederländischen Tageszeitung De Telegraaf bestätigt.

Im März 2011 hatte der niederländische Geschäftsmann im ehemaligen Dorfkrankenhaus die Eisschnelllaufschule eröffnet. Mit seiner Initiative wollte Wieberdink Talente aus Eisschnelllauf-Entwicklungsländern fördern. In den vergangenen fünf Jahren wohnten und trainierten zeitweise insgesamt etwa 60 Kufenflitzer aus 30 Ländern bei ihm im oberbayerischen Eisschnelllaufdorf.

Als Schließungsgrund gibt Wieberdink mangelnde finanzielle Unterstützung des Eissportweltverbandes ISU und einiger Sponsoren an. Er hatte den Umbau des früheren Krankenhauses mit Hilfe von großen und kleinen Sponsoren finanziert. Für den Trainingsbetrieb erhielt er von der ISU im vergangenen Jahr einen Zuschuss von 75000 Euro.

"Die internationale Eisschnelllaufgemeinde war nicht bereit, ausreichende Mittel für die Entwicklung von ausländischen Talenten zur Verfügung zu stellen", sagte Wieberdink, dessen Werbeagentur seit Jahren eine koreanische Automarke im internationalen Eisschnelllauf vermarktet.

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