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Amelie Kober erlitt einen Kreuzbandriss
Amelie Kober tritt in den Disziplinen Parallel-Slalom und Parallel-Riesenslalom an © Getty Images

Snowboarderin Amelie Kober bangt um ihren Start bei den Olympischen Spielen. Die zweimalige Medaillen-Gewinnerin muss sich nach einem Sturz am Fuß operieren lassen.

Snowboarderin Amelie Kober muss ihre Hoffnungen auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Pyeongchang/Südkorea vermutlich begraben. Wie Snowboard Germany mitteilte, kann die 29 Jahre alte zweimalige Olympiamedaillen-Gewinnerin ihren am Freitag operierten linken Fuß erst gegen Ende Dezember wieder belasten - "bei optimalem Heilungsverlauf".

Kober glaubt noch an "eine minimale Chance" auf die Teilnahme an den Spielen, sofern "ich im Januar noch Rennen fahren kann". Die Olympia-Zweite von 2006 und Olympia-Dritte von 2014 schränkte aber selbst ein: "Mir wurde auch deutlich gemacht, dass es keine kleine, sondern eine komplexe Verletzung ist." Kober hatte in der vergangenen Woche bei einem Trainingssturz einen Bruch des linken Sprunggelenks erlitten.

Am vergangenen Freitag waren Kober bei einer Operation Knochenteilchen verschraubt oder entfernt worden. Die Snowboarderin hatte die beiden vergangenen Winter verpasst und währenddessen drei Knieoperationen über sich ergehen lassen müssen. Eine Teilnahme an den Spielen im Februar in Pyeongchang wäre ihre vierte bei Olympia.

Kobers Chancen sind allerdings minimal. Selbst bei einer rechtzeitigen Rückkehr im Januar dürfte sie Schwierigkeiten haben, in nur wenigen Rennen die internationalen sowie die nationalen Qualifikationskriterien zu erfüllen. Die Raceboarder starten Mitte Dezember in die neue Weltcup-Saison. 

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