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Uwe Müssiggang kann die Kritik von Magdalena Neuner nicht verstehen. © Getty Images

Der ehemalige Biathlon-Bundestrainer Uwe Müssiggang hat mit Unverständnis auf die Kritik von Rekord-Weltmeisterin Magdalena Neuner am Deutschen Skiverband (DSV) reagiert.

"Ich bin sehr überrascht über diese Aussagen, vor allem, weil Magdalena mehrfach betont hat, mit dem Biathlon abgeschlossen zu haben", sagte Müssiggang der "Sächsischen Zeitung": "Ich finde, wer sich nicht selber einbringen will, sollte daher mit öffentlicher Kritik ein bisschen vorsichtiger umgehen."

Die ehemalige Weltklasse-Athletin hatte in der vergangenen Woche den Verband in einem Interview angegriffen.

In der "Augsburger Allgemeinen" erklärte die zwölfmalige Weltmeisterin, alles sei "verkrustet und alteingesessen, es wird nicht weiter gedacht".

Bei den Olympischen Spielen in Sotschi hatten die deutschen Biathletinnen keine Medaille gewonnen, die Männer durften sich immerhin über zwei zweite Plätze freuen.

Müssiggang verteidigte zudem die in Sotschi positiv auf Doping getestete Evi Sachenbacher-Stehle.

"Ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass sie nichts genommen hat, um ihre Leistung zu steigern. Sie hatte das Pech, dass eine Maschine nicht richtig gesäubert und dadurch ihr Nahrungsergänzungsmittel verunreinigt wurde", sagte Müssiggang: "Aber natürlich bleibt es eine Dummheit von ihr, dass sie ein nicht vorher getestetes Mittel genommen hat."

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