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Magdalena Neuner glaubt, dass die jungen Biathletinnen an der Situation wachsen können

Entgegen der Aussagen ihrer ehemaligen Kolleginnen sieht Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner in der hohen Erwartungshaltung an die jungen Biathletinnen auch etwas Positives.

"Daran kann man wachsen. Sie werden durch diese Erfahrungen reifen. So war es auch bei mir damals", sagte sie auf SPORT1-Nachfrage in Bezug auf den hohen Druck, der auf den großen Talenten Franziska Preuß oder Laura Dahlmeier lastet.

Neuner zog Vergleiche zu den Anfängen ihrer erfolgreichen Karriere:

"Mich hat es sogar erfolgreicher gemacht. Ich habe mich stärker damit auseinandergesetzt und auch im mentalen Bereich etwas gemacht, weil ich gemerkt habe, ohne geht es nicht. Das ist dann entscheidend, um wirklich in die Weltspitze zu kommen", sagte die 27-Jährige.

Neuners frühere Zimmerkollegin Miriam Gössner hatte vor dem Saisonstart am Sonntag in Östersund (15.30 Uhr im LIVE-TICKER) die Medien und die Öffentlichkeit um Nachsicht gebeten:

"Jede von uns wird ihr Bestes geben, keine läuft mit Absicht langsam oder schießt daneben. Ich fände es unfair, wenn man die ganze Zeit nur draufhaut."

Olympiasiegerin Andrea Henkel, die Ende des vergangenen Winters zurückgetreten war, hatte sich ähnlich geäußert: "Sie haben noch eine lange Zeit vor sich, und man sollte ihnen jetzt ein oder zwei Jahre geben."

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