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Erik Lesser war im Einzelrennen von Östersund bester Deutscher
Erik Lesser war im Einzelrennen von Östersund bester Deutscher © getty

Östersund - Erik Lesser verliert den Kampf um Platz drei erst auf den letzten Metern. Beim Sieg von Svendsen debütiert Rösch für Belgien.

Der Olympiazweite Erik Lesser hat den zweiten Podestplatz der deutschen Biathleten beim Weltcup-Auftakt im schwedischen Östersund nur knapp verpasst.

Drei Tage nach dem dritten Platz der deutschen Mixedstaffel lief der Silbermedaillengewinner von Sotschi im Einzel über 20 km auf Rang vier.

Der 26-Jährige aus Frankenhain hatte nach einem Schießfehler 2:11,5 Minuten Rückstand auf Sieger Emil Hegle Svendsen (Norwegen/0 Fehler).

"Ein guter Auftakt"

"Zum Warmwerden war das ein guter Auftakt, insgesamt hat das ganz gut gepasst", sagte Lesser, der sich über seinen knappen Rückstand auf Platz drei ärgerte, in der "ARD": "Der eine Fehler hätte nicht sein müssen und ich hätte auf der letzten Runde mehr Gas geben können."

Lesser kämpfte nach einer starken Vorstellung am Schießstand bis zum letzten Meter um den dritten Platz, musste sich aber dem Tschechen Michal Slesingr (1 Fehler) um 3,2 Sekunden hauchdünn geschlagen geben.

Zweiter wurde der Ukrainer Sergej Semenow (1 Fehler) mit 1:17,6 Minuten Rückstand auf den viermaligen Olympiasieger Svendsen.

Peiffer auf Rang 16

Zweitbester Deutscher wurde der ehemalige Sprintweltmeister Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld/3 Fehler) auf Rang 16. Daniel Böhm (Buntenbock/4) wurde 23., Simon Schempp (Uhingen/3) schaffte es auf Platz 25.

Florian Graf (Eppenschlag/9) erwischte einen rabenschwarzen Tag und musste sich mit Rang 75 begnügen. Andreas Birnbacher (Schleching/5) schaffte es nach seiner Schulterverletzung im Sommer auf Platz 35.

Durchwachsenes Debüt für Rösch

In seinem ersten Rennen für Belgien erkämpfte sich Michael Rösch (Altenberg), Staffel-Olympiasieger von 2006, mit vier Schießfehlern den 50. Platz.

Fortgesetzt wird der Weltcup am Donnerstag (17.15 Uhr im LIVE-TICKER) mit dem Einzel der Frauen.

Über 15 km feiert die zweimalige Staffelweltmeisterin Miriam Gössner nach 305 Tagen ihr Comeback, zudem steht die stark verjüngte Mannschaft von Bundestrainer Gerald Hönig vor ihrer ersten Bewährungsprobe.

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