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Laura Dahlmeier setzt mit dem ersten Podestplatz ihrer Karriere den Biathlon-Höhenflug fort. Miriam Gössner ist nach ihrer Rückkehr in den Weltcup mit ihrer Leistung zufrieden.

Laura Dahlmeier hat die Erfolgsserie der deutschen Biathleten fortgesetzt und ist beim Weltcup-Sprint im italienischen Antholz erstmals in ihrer Karriere auf das Podest gestürmt.

Als starke Dritte hatte die fehlerfreie 21-Jährige beim überlegenen Sieg von Dreifach-Olympiasiegerin Darja Domratschewa aus Weißrussland 50,4 Sekunden Rückstand. Einen Tag nach dem Sprintsieg von Simon Schempp geht der beeindruckende Höhenflug der Skijäger weiter.

Bereits seit fünf Rennen steht immer mindestens ein Deutscher auf dem Podest, dreimal die Männer, zweimal die Frauen. "Mir liegt die Strecke hier super, außerdem war es endlich mal ein Null-Ergebnis am Schießstand. Antholz mag ich sehr gerne, es macht wahnsinnig viel Spaß, hier zu laufen", sagte Dahlmeier im "ZDF", die sich nur noch der zweitplatzierten Kaisa Mäkäräinen aus Finnland geschlagen geben musste: "Es sind super Bedingungen, die Sonne scheint, und die Fans sind voll mit dabei."

Tolles Mannschaftsergebnis

Auch für ihre Teamkolleginnen lief es glänzend: Nicht nur, dass Sorgenkind Miriam Gössner (2 Fehler) als 24. ihr bestes Saisonrennen zeigte, in Franziska Hildebrand (1) auf Platz sechs und Franziska Preuß (2) auf Platz neun schafften es zwei weitere Deutsche in die Top 10. Auch Luise Kummer (0) zeigte als 13. eine starke Vorstellung (DATENCENTER: Rennkalender).

"Heute können wir wirklich sehr zufrieden sein. Was mich besonders freut, ist, dass wir unsere Fähigkeiten am Schießstand umsetzen konnten", sagte Frauen-Bundestrainer Gerald Hönig, der Dahlmeier natürlich besonders lobte: "Sie ist eine junge Athletin und hat sich das verdient."

Hönig hofft auf Podest in der Verfolgung

Dahlmeier hatte im Saisonverlauf immer wieder Probleme mit ihrem Fuß und musste deswegen auf den Saisonstart und den Weltcup in Oberhof verzichten. Bei einem Kletterunfall hatte sie sich einen Bänderriss am rechten Sprunggelenk und eine Knochenquetschung zugezogen - doch spätestens bei der Siegerehrung im sonnigen Winter-Wunderland von Antholz war das vergessen. "Für mich gibt es keinen besseren Ort", sagte Dahlmeier und strahlte.

Auch im Verfolgungsrennen am Samstag (ab 15.30 Uhr im LIVE-TICKER) gehört die junge Bayerin nach dem größten Erfolg ihrer kurzen Laufbahn zu den Kandidatinnen für die vorderen Plätze. "Die Ausgangsposition ist traumhaft. Wenn wir mit einer Athletin um das Podest mitlaufen können, bin ich zufrieden", sagte Hönig.

Gössner zufrieden mit Comeback

Nachdem die zweimalige Staffel-Weltmeisterin Gössner zuletzt zweimal die Qualifikation für die Verfolgung verpasst hatte, machte die 24-Jährige nun einen großen Schritt nach vorne. Zwar ärgerte sich die Garmischerin über ihre beiden Schießfehler, trotzdem sagte sie: "Es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es geht Stück für Stück aufwärts. Ich muss einfach schauen, dass ich ruhig rangehe und fokussiert arbeite."

Gössner war Anfang Januar vor den Heim-Weltcups aus der ersten Mannschaft genommen worden, anschließend feierte sie drei Siege im zweitklassigen IBU-Cup und verdiente sich so ihre Rückkehr. Eine schwere Rückenverletzung in Folge eines Fahrradunfalls hatte sie im Vorjahr zu einer siebenmonatigen Pause gezwungen.

"Miri ist auf einem guten Weg"

"Miri ist auf einem guten Weg, sie hat das ordentlich gemacht", sagte Hönig. Um die Norm für die WM im finnischen Kontiolahti (5. bis 15. März) zu schaffen, muss sie allerdings noch zweimal unter die besten 15 oder einmal unter die Top 8 kommen.

Am Samstag (ab 13.30 Uhr im LIVE-TICKER) stehen in Südtirol die Verfolgungsrennen auf dem Programm. Dabei greift Schempp bei den Männern nach seinem dritten Erfolg in Serie. Am Sonntag finden zum Abschluss des Weltcups die Staffelrennen statt.

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