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Franziska Preuß
Franziska Preuß landete in Östersund auf Platz vier © Getty Images

Im ersten Sprint der Saison liegt Franziska Preuß dank einer starken Leistung am Schießstand lange aussichtsreich im Rennen. Doch eine Tschechin stößt sie vom Treppchen.

Staffel-Weltmeisterin Franziska Preuß (Haag) hat den ersten Einzel-Podestplatz der deutschen Biathletinnen in diesem Winter nur knapp verpasst.

Die 21-Jährige landete im Sprint im schwedischen Östersund mit 39,8 Sekunden Rückstand und nur einem Schießfehler auf dem vierten Platz. Den Sieg sicherte sich die fehlerfreie Tschechin Gabriela Soukalova vor der Italienerin Federica Sanfilippo (0 Fehler) und Olena Pidhruschna (Ukraine/1).

"Ich habe mich heute super auf der Strecke gefühlt. Bei dem Fehler habe ich zu lange nachgedacht, aber ich bin voll zufrieden", sagte Massenstart-Vizeweltmeisterin Preuß, die nach 7,5 km nur 1,4 Sekunden Rückstand auf Rang drei hatte.

Gössner tankt Selbstvertrauen

Die zweimalige Staffel-Weltmeisterin Miriam Gössner (Garmisch/2) zeigte derweil erneut eine starke Laufleistung und belohnte sich mit Rang 18. "Ich fühle mich wohl und habe auch am Schießstand mehr Selbstvertrauen als letztes Jahr", sagte Gössner im ZDF.

Zweitbeste deutsche Skijägerin wurde Vanessa Hinz (Schliersee/1), die als Neunte die halbe WM-Norm erfüllte. Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld/0) belegte Platz 17. "Wir haben uns als Mannschaft sehr gut verkauft", sagte Frauen-Bundestrainer Gerald Hönig.

Im Sprint der Männer hatte sich Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld) beim Sieg des Franzosen Martin Fourcade zuvor den zweiten Platz gesichert. Außerdem überzeugte Benedikt Doll (Breitnau) als Fünfter, Simon Schempp verpasste auf Rang 77 nach acht Schießfehlern die Qualifikation für die Verfolgung.

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