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Simon Schempp kämpft weiter mit den Nachwirkungen einer Erkältung
Simon Schempp kämpft weiter mit den Nachwirkungen einer Erkältung © Getty Images

Deutschlands Top-Biathlet leidet weiter an den Nachwirkungen einer Erkältung. Die Chancen auf den Gewinn des Gesamt-Weltcups schwinden durch das erneute Fehlen weiter.

Simon Schempp muss beim Heim-Weltcup in Ruhpolding weiter zuschauen und fehlte am Sonntag auch im Massenstart.

Dies teilte der Deutsche Skiverband (DSV) mit, nachdem der 27-jährige Uhinger wegen der Nachwirkungen einer Erkältung im Chiemgau bereits den Sprint und die Verfolgung hatte auslassen müssen.

"Ich habe gehofft und alles versucht. Aber leider bin ich noch nicht so fit, dass es Sinn macht", sagte Schempp: "Bei einem Weltcup muss man einfach 100 prozentig gesund sein. Ich hoffe, nächste Woche wieder voll angreifen zu können." Ab Mittwoch findet in Ruhpolding erneut ein Weltcup statt.

Schempp hatte zum Ende des vergangenen Jahres zwar beim Event auf Schalke teilgenommen, wegen der Erkältung danach aber bereits eine kurze Trainingspause einlegen müssen. Im Vorfeld des Weltcups in Ruhpolding, der eigentlich in Oberhof hätte stattfinden sollen, gab der Schwabe allerdings Entwarnung. "Fit und voll belastbar", so seine Ansage, sei er in den Chiemgau gereist.

Dass dies aber nicht vollständig der Wahrheit entsprach, hatte sich bereits am Donnerstag im Abschlusstraining angedeutet. Zwar absolvierte er dieses ganz normal, auf Interviews verzichtete er wegen des Kratzens im Hals danach allerdings.

Für Schempp, der in dieser Saison bereits drei Siege eingefahren hatte und zudem zweimal Zweiter war, war es der nächste empfindliche Rückschlag im Kampf um den Gesamtweltcup. In Östersund/Schweden hatte er im Sprint gepatzt, die Verfolgung verpasst und schon dort zweimal keine Punkte eingefahren.

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