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Erik Lesser versagten beim letzten Schießen die Nerven
Erik Lesser muss sich mit dem dreizehnten Rang begnügen © Getty Images

Erik Lesser erlaubt sich beim Weltcup in Presque Island mehrere Patzer am Schießstand und verpasst sogar die Top 10. Fourcarde siegt, Doll wird bester Deutscher.

Verfolgungs-Weltmeister Erik Lesser hat beim Biathlon-Weltcup in Presque Isle/USA seine große Podest-Chance am Schießstand verspielt.

Nach seinem vierten Platz im Sprint lief der 27-Jährige im Jagdrennen über 12,5 km am Freitag nach fünf Schießfehlern nur auf den 13. Platz. 

Bester Deutscher war direkt davor Benedikt Doll (5) als Zwölfter.

Überschattet wurde das Rennen von einem schweren Sturz von Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld), der bei einer Abfahrt von der Strecke abkam und zunächst benommen neben der Loipe im Schnee lag.

Der Sieg ging derweil trotz zweier Strafrunden an den Gesamtweltcup-Führenden Martin Fourcade. Der Franzose hatte bei seinem siebten Saisonsieg 24,8 Sekunden Vorsprung auf Sprint-Sieger Johannes Thingnes Bö (Norwegen/3). Platz drei sicherte sich Anton Schipulin (Russland/2) mit 1:11,5 Minuten Rückstand.

Routinier Andreas Birnbacher (Schleching/4) lief auf den 15. Rang, Daniel Böhm erreichte das Ziel auf Position 37.

Deutschlands Spitzenläufer Simon Schempp war im Verfolger nicht am Start, weil er krankheitsbedingt am Donnerstag seinen Sprint-Einsatz abgesagt hatte. Mit Blick auf den Höhepunkt in Oslo war der Verzicht lediglich eine Vorsichtsmaßnahme.

Bereits am Samstag (20.30 Uhr) steht für die deutschen Männer das letzte Rennen vor der WM an.

In der Staffel über 4x7,5 km gehört das DSV-Quartett als amtierender Weltmeister auch ohne Schempp zu den Favoriten.

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