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Erik Lesser feierte den Podestplatz einmal mehr mit dem Wismut-Zeichen von Erzgebirge Aue © dpa Picture Alliance

Die deutsche Mixedstaffel schafft beim ersten Rennen des Weltcups erneut den Sprung in die Top drei. Laura Dahlmeier hat mit den schwierigen Verhältnissen zu kämpfen

Franziska Preuß und Erik Lesser haben den deutschen Biathleten in der Single-Mixed-Staffel den zweiten Podestplatz der Saison beschert.

Im zweiten Rennen des WM-Winters im schwedischen Östersund sicherte sich das gemischte Doppel nach 6 und 7,5 km den dritten Rang und musste sich mit 25,2 Sekunden Rückstand nur den siegreichen Franzosen sowie Österreich geschlagen geben.

"Es hat voll Spaß gemacht mit dem schnellen Schießen und dem Kampf Frau gegen Frau. Ich bin froh, dass der Einstand jetzt gemacht ist. Ich bin echt zufrieden", sagte Preuß im ZDF. Gemeinsam mit Lesser leistete sich die 22-Jährige nur fünf Nachlader.

Die französischen Stars Martin Fourcade und Marie Dorin-Habert gaben sich im eisigen Mittelschweden keine Blöße und ließen den beiden ehemaligen Staffelweltmeistern aus Deutschland keine Chance. Das Single-Mixed, das neueste aller Biathlonrennen, findet aktuell weder bei Olympia noch bei Weltmeisterschaften Berücksichtigung.

Mixedstaffel Zweite

Zum Auftakt hatte die Mixedstaffel mit Franziska Hildebrand, Laura Dahlmeier, Benedikt Doll und Arnd Peiffer zuvor den zweiten Rang belegt. Beim Sieg der bärenstarken Norweger zeigte das deutsche Quartett eine starke Vorstellung und leistete sich nur sechs Nachlader. Rang drei belegte Italien.

Nur Laura Dahlmeier hatte am Schießstand bei schwierigen Windverhältnissen Probleme. "Ich habe echt kämpfen müssen und habe lange gebraucht. Ich war froh, dass ich die Strafrunde noch vermieden habe", sagte die Verfolgungs-Weltmeisterin.

In der Loipe präsentierte sich die Partenkirchenerin jedoch bärenstark und gehört am Mittwoch zu den Favoritinnen.

Dann (18 Uhr im LIVETICKER) steht mit dem Klassiker über 15 km bei den Frauen das erste Einzelrennen des Winters auf dem Programm. Die Männer folgen mit ihrem Rennen über 20 km am Donnerstag. Dann soll auch Vorzeigeläufer Simon Schempp (Uhingen) eingreifen. Nach mehreren Infekten wurde der 28-Jährige am ersten Wochenende noch geschont.

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