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BIATHLON-WORLD-GER
Miriam Gössner wurde 2011 und 2012 Staffel-Weltmeisterin © Getty Images

Miriam Gössner darf sich noch leise Hoffnungen auf ein WM-Ticket machen. Das stellt der Bundestrainer klar. Voraussetzungen sind gute Ergebnisse in zweitklassige Rennen.

Bundestrainer Gerald Hönig hat Miriam Gössner ein Hintertürchen für einen WM-Start offen gelassen.

"Wir gehen mit Miri einen anderen Weg. Sie ist zu Hause und bereitet sich auf die EM  und den  IBU Cup in Osrblie vor. Nicht mehr und nicht weniger", erklärte Hönig im ZDF am Rande des Weltcups in Antholz.

Gössner fehlt beim aktuellen Weltcup in Antholz und kann so die offizielle WM-Norm nicht mehr erreichen.

Während sich die DSV-Teamkolleginnen nach diesem Wochenende im Trainingslager auf die Weltmeisterschaft vorbereiten, bestreitet Gössner Wettkämpfe.

Sie wird in den kommenden beiden Wochen zunächst bei der zweitklassigen Europameisterschaft im polnischen Duszniki Zdroj antreten, danach im ebenfalls zweitklassigen IBU-Cup in Osrblie.

"Wir hoffen, dass sie über Erfolgserlebnisse zu mentaler Stärke findet",  erklärte Hönig die Marschroute.

Dahinter steht die Hoffnung, dass sich Gössner mit guten Leistungen - also möglichst Podestplätzen – zumindest für die Position der Ersatzläuferin empfiehlt.

Denn unter den fünf fest qualifizierten Biathletinnen wackelt Franziska Preuß gesundheitlich. In Antholz fehlt sie bereits zum dritten Mal in diesem Winter bei einer Weltcup-Station.

Gössner ließ nach ihrem zehnten Platz in Pokljuka keine Podestplätze mehr folgen.  In Ruhpolding landete sie zuletzt auf den Rängen 53 und 47 und zeigte sich bei SPORT1 skeptisch:

"Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ich bei  der WM im Sprint starten darf."

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