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BIATHLON-WORLD-WOMEN
Während Laura Dahlmeier (l.) für alle WM-Wettbewerbe eingeplant ist, muss Nadine Horchler auf die zweite Woche hoffen © Getty Images

In Antholz noch strahlende Siegerin, bei der WM nur Ersatz: Trotz ihres sensationellen Triumphs im Massenstart reist Nadine Horchler nur als Reservistin nach Hochfilzen.

Nadine Horchler bleibt trotz ihres sensationellen Sieges beim Massenstart-Rennen in Antholz bei der WM in Hochfilzen (9. bis 19. Februar) nur die Rolle der Reservistin.

"Sie ist als Ersatzfrau für die WM vorgesehen. Sie steht für die zweite Woche zur Verfügung und wir werden sehen, wie wir dann genau mit ihr verfahren werden", sagte Frauen-Bundestrainer Gerald Hönig am Sonntag im ZDF.

Die 30-jährige Horchler hatte am Samstag im Massenstart in Südtirol vor Laura Dahlmeier ihren ersten Weltcupsieg gefeiert. Damit sicherte sie sich im letzten Einzelrennen noch das WM-Ticket. In der ersten Woche in Österreich wird sie in Sprint und Verfolgung aller Voraussicht nach aber nicht zum Einsatz kommen.

Horchler soll nach ihren Starts in den Einzelrennen bei der EM in der kommenden Woche in Polen zunächst zu Hause bleiben und später nach Hochfilzen nachreisen.

Damit ist auch klar, dass die zweimalige Staffel-Weltmeisterin Miriam Gössner (Garmisch) keinen Platz in der Mannschaft des Deutschen Skiverbandes (DSV) bekommen wird. Die 26-Jährige konnte die verbandsinterne Norm nicht erfüllen und war in Antholz gar nicht mehr dabei.

Dem DSV reist mit sechs Starterinnen nach Hochfilzen. Die Gesamtweltcup-Führende Laura Dahlmeier (Partenkirchen), Vanessa Hinz (Schliersee), Maren Hammerschmidt (Winterberg) Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld) und Franziska Preuß (Haag) hatten die Norm bereits vor der Generalprobe in Antholz erfüllt.

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