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Der Weltcup in Oberhof eröffnet das Jahr 2018
In Oberhof fand zuletzt 2004 eine WM statt © Getty Images

Der Deutsche Skiverband und Oberhof nehmen eine Bewerbung für die WM 2023 ins Visier. Man gehe die Bewerbung "mit sehr viel Power" an, so DSV-Präsident Steinle.

Der thüringische Wintersportort Oberhof und der Deutsche Skiverband (DSV) nehmen einen neuen Anlauf zur Ausrichtung der Biathlon-WM. Nach der gescheiterten Bewerbung für die Titelkämpfe 2020 planen die Organisatoren und der Verband eine Bewerbung für die WM 2023. "Wir gehen effektiv und mit sehr viel Power die neue Bewerbung an", sagte DSV-Präsident Franz Steinle am Samstag am Rande des Weltcups in Oberhof.

Dieser sei laut Steinle "eine ganz tolle Visitenkarte", auch deshalb gehe man "sehr optimistisch in den Bewerbungsprozess." 2004 war der Ort im Thüringer Wald zuletzt Gastgeber der WM gewesen. Die bislang letzten Titelkämpfe auf deutschem Boden fanden 2012 im bayerischen Ruhpolding statt.

"Es ist aus Sicht des DSV sehr wichtig, eine WM zu bekommen, da sie das Schaufenster für den Sport ist und der Region einen Riesenschub geben kann. Das wird auch in Oberstorf so sein", sagte Steinle. Dort wird 2021 die Nordische Ski-WM stattfinden, weshalb der DSV die ursprünglich geplante Bewerbung um die Biathlon-WM im gleichen Jahr zurückzog.

Bis zu einer möglichen WM in sechs Jahren dürfte am Standort Oberhof infrastrukturell noch einiges geschehen. "Die Landesregierung wird den Entwicklungsprozess von Oberhof weiterhin finanziell und tatkräftig unterstützen", sagte Thüringens Sportministerin Birgit Klaubert.

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