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Erik Lesser, Weltcup 2017, Biathlon
Erik Lesser und Co. hatten keine Chance © Getty Images

Die deutsche Männerstaffel verfehlt in Pyeongchang deutlich das Podium. Erik Lesser und Co. patzen am Schießstand. Den Sieg sichern sich die Franzosen.

Die deutschen Biathleten sind zum Abschluss des Weltcups in Pyeongchang/Südkorea mit der Staffel deutlich am Podium vorbeigelaufen.

Das DSV-Quartett mit Erik Lesser, Neuling Roman Rees, Sprint-Weltmeister Benedikt Doll und Arnd Peiffer patzte zu häufig am Schießstand und belegte nach 4x7,5 km und einer Strafrunde nur den sechsten Platz.

"Ich habe keine Ahnung, warum das nicht geklappt hat. Wahrscheinlich war der Anschlag nicht ganz sauber. Da liegt man dann am Schießstand und ist recht machtlos", sagte Pechvogel Doll, der sich die Strafrunde erlaubte, in der ARD.

Beim Sieg von Vizeweltmeister Frankreich vor dem WM-Dritten Österreich (+33,8 Sekunden) und Norwegen (+45,4) benötigten die deutschen Skijäger, die ohne den erkrankten Simon Schempp antraten, 14 Nachlader.

Folgerichtig betrug der Rückstand im Ziel 1:39,3 Minuten.

Bei den noch folgenden Weltcups im finnischen Kontiolahti und in Oslo/Norwegen absolvieren die Biathleten keine "reinen" Staffeln mehr, nur in Kontiolahti stehen ein Mixed- und ein Single-Mixed-Wettbewerb an.

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