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Alexej Baumgärtner wurde 2012 deutscher Meister im großen Vierkampf

Die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) hat im Fall Alexej Baumgärtner ein Machtwort gesprochen und dem Athleten die Zusammenarbeit mit dem niederländischen Privatteam Stressless untersagt.

Der Langstreckenspezialist muss schriftlich versichern, künftig wieder komplett unter dem Dach der DESG zu trainieren. Andernfalls wird der 26-Jährige nicht für die Asien-Weltcups in Obihiro/Japan (14. bis 16. November) sowie in Seoul/Südkorea (21. bis 23. November) nominiert.

"Es gibt keine halben Sachen, er muss sich voll in die DESG-Struktur integrieren. Wir wollen ihn komplett in der Mannschaft haben", sagte Chef-Bundestrainer Markus Eicher.

Es habe genug Ansagen und Gespräche gegeben: "Wir wollen Ruhe haben für den Weltcup." DESG-Präsident Gerd Heinze ergänzte: "Wir wollen die wenigen Kräfte, die wir haben, bündeln."

Zuletzt hatte es Wirbel um Baumgärtners Engagement bei Stressless gegeben. So soll dem Chemnitzer in einer E-Mail von Verbandsseite mitgeteilt worden sein, dass er sich einer Trainingsgruppe in Erfurt, Berlin oder Inzell anschließen und nicht mehr bei Stressless trainieren soll.

Ansonsten würden Konsequenzen wie etwa der Verlust der Förderung durch die Bundeswehr drohen.

Das Privatteam Stressless steht unter der Leitung von Bart Veldkamp, 10.000-m-Olympiasieger von Albertville 1992.

Frontmann ist der mehrfache belgische Inline-Weltmeister und zweifache Eisschnelllauf-Weltcup-Sieger Bart Swings.

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