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Claudia Pechstein gewann bei der Deutschen Meisterschaft in Inzell den Massenstart

Die krisengeschüttelten deutschen Eisschnellläufer wollen auf internationaler Bühne endlich wieder Glanzpunkte setzen. Neun Monate nach dem Debakel bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi hofft das zwölfköpfige Team der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) beim Weltcup-Auftakt in Obihiro/Japan ab Freitag auf eine Podestplatzierung.

"Ich bin zuversichtlich für den Start", sagte Chef-Bundestrainer Markus Eicher. Bei den Frauen ist die fünfmalige Olympiasiegerin Claudia Pechstein aussichtsreichste Kandidatin.

Zuletzt hatte die 42-Jährige bei den deutschen Meisterschaften in Berlin mit drei Titeln ihre nationale Ausnahmestellung auf den Langstrecken unter Beweis gestellt. Bei den Sprinterinnen ist der Abstand zur Weltspitze nach dem Karriereende von Jenny Wolf noch zu groß.

Die Männer setzen auf den kurzen Distanzen auf Samuel Schwarz und Nico Ihle. Die beiden Hoffnungsträger hatten im Februar in Sotschi, wo die deutschen Eisschnellläufer erstmals seit 50 Jahren ohne Medaille geblieben waren, den vierten beziehungsweise fünften Platz belegt.

Für Schwarz ist die Bahn in Obihiro ein gutes Omen - 2010 gewann er dort seinen ersten Weltcup über 1000 m. Auf der Langstrecke zeigte sich Patrick Beckert zuletzt in guter Frühform.

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