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Samuel Schwarz und das Eisschnellaufteam werden wohl einen neuen Sportdirektor bekommen

Sprinter Samuel Schwarz hat den deutschen Eisschnellläufern den ersten internationalen Podestplatz der Saison beschert.

Beim Weltcup-Auftakt im japanischen Obihiro landete der 31-Jährige über 1000 m in 1:09,77 Minuten auf dem dritten Platz.

Dabei musste sich Schwarz nur dem Russen Pawel Kulischnikow (1:09,23 Minuten/Bahnrekord) und dem Niederländer Kjeld Nuis (1:09,27) geschlagen geben.

"Ich bin überrascht, dass es so gut funktioniert hat. Ich bin absolut happy", sagte Schwarz und ergänzte: "Ich wollte ganz sauber laufen und habe es immer geschafft, die Kontrolle zu haben und dabei nie zu überdrehen."

Bei den Olympischen Winterspielen zu Jahresbeginn in Sotschi war Schwarz über die Distanz Fünfter geworden, nun bestätigte er seine guten Leistungen aus der Vorsaison. Er habe gezeigt, dass er "auf diesem Niveau weiterlaufen kann", so Schwarz.

Der Olympia-Vierte Nico Ihle begann ähnlich stark wie Schwarz, musste sich aufgrund einer schwächeren Schlussrunde aber in 1:10,35 mit dem zehnten Platz zufrieden geben.

"Nico hat das eigentlich sehr gut gemacht, ist dann aber etwas langsamer geworden", sagte DESG-Teamleiter Helge Jasch.

Bei den Frauen reichte es für Judith Hesse in 1:17,33 Minuten zum neunten Rang. "Aus technischer Sicht war es bei ihr ein guter Lauf", sagte Jasch über die Erfurterin, die am Freitag über 500 m Vierte geworden war.

Der Sieg am Samstag ging an die Niederländerin Marrit Leenstra (1:16,23/Bahnrekord), die ihre Teamkollegin Ireen Wüst (1:16,34) sowie die Chinesin Li Qishi (1:16,54) auf die Plätze verwies.

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