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Judith Hesse musste sich mit Platz zwölf zufrieden geben

Die deutschen Eisschnellläufer haben ihre starken Auftakt-Leistungen auf den Sprintstrecken beim Weltcup-Start in Obihiro/Japan am Sonntag nicht bestätigt.

Über 500 m reichte es für Judith Hesse und Nico Ihle jeweils nicht zu einer Top-Ten-Platzierung. Am Freitag hatten Hesse als Vierte sowie Ihle als Fünfter das Podium nur knapp verpasst.

"Ich habe am Start nicht ganz so gut reagiert, da hat mir schon etwas gefehlt", sagte Ihle, der am Ende mit einer Zeit von 35,46 Sekunden Elfter wurde. Dennoch zog der 28-Jährige ein positives Wochenendfazit:

"Ich bin schon zufrieden, dass ich so in die Saison gekommen bin. Der elfte Platz ist kein Beinbruch."

Der Sieg ging an den Russen Pawel Kulischnikow, der in 34,96 Sekunden einen vier Jahre alten Bahnrekord egalisierte. Kulischnikow hatte bereits am Freitag über 1000 m triumphiert.

Der 19-Jährige bestritt in Obihiro seinen ersten Weltcup bei den Senioren, 2012 war er bei der Junioren-WM an gleicher Stelle positiv auf die verbotene Substanz Methylhexanamin getestet und für zwei Jahre gesperrt worden.

Die deutsche Meisterin Hesse musste sich in 38,93 Sekunden mit dem zwölften Platz zufrieden geben. Den Sieg sicherte sich erwartungsgemäß Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa (Südkorea), die in 37,92 Sekunden den vier Jahre alten Bahnrekord der früheren deutschen Sprinterin Jenny Wolf um elf Hundertstel verbesserte.

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