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Auch heute noch ist Pechstein die schnellste im deutschen Team - trotz zweijährige Sperre, nachdem ihr 2009 Blutdoping nachgewiesen wird. Ihr nächste Ziel: Fahnenträgerin bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang. Ansonsten arbeitet die geschiedene Berlinerin als Polizeihauptmeisterin, ist 2004 bei der Wahl des Bundespräsidenten für die CDU Berlin Mitglied der Bundesversammlung
Claudia Pechstein ist fünfmalige Olympiasiegerin © getty

Eisschnellläuferin Claudia Pechstein hat sich vor dem Weltcup in Berlin am Wochenende kämpferisch gegeben, verspürt bei ihrem Heimrennen jedoch keinen besonderen Druck.

"Ich muss niemandem mehr etwas beweisen. Die Weltspitze ist so eng beieinander, dass vieles von der Tagesform abhängt. An einem guten Tag kann ich immer noch ganz vorne mitmischen. Das gibt mir ein gutes Gefühl", sagte die fünfmalige Olympiasiegerin, die am Freitag zunächst über 3000 m auf das Eis geht.

Ein Weltcup auf ihrer Heimbahn sei immer etwas besonderes, weil ihre Familie und Freude an der Bande stünden. "Da möchte ich natürlich an meine guten Leistungen in den bisherigen Rennen anknüpfen", sagte Pechstein. Zuletzt hatte die 42-Jährige beim Weltcup in Seoul/Südkorea das 5000-m-Rennen gewonnen.

Zugleich warnte Pechstein vor zu hohen Erwartungen. Sie habe schon vor der Saison gesagt, dass jede Platzierung unter den Top 10 der Welt aller Ehren Wert sei. "Daran hat sich auch nach meinem Sieg in Seoul nichts geändert", so Pechstein und verwies darauf, dass die "Trainingsbedingungen innerhalb der DESG in dieser Saison nicht optimal sind."

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