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Sprintspezialist Samuel Schwarz hängt seine Schlittschuhe an den Nagel
Samuel Schwarz befürwortet die Aufnahme des Team-Sprints ins Weltcup-Programm © Getty Images

Der Team-Sprint erhält im Eisschnelllauf ab sofort die Weltcup-Zulassung. In der kommenden Saison wird das spektakuläre Format bei den Weltcups auf den Hochgeschwindigkeitsbahnen in Calgary und Salt Lake City sowie in Heerenveen in das offizielle Programm der Männer und Frauen aufgenommen.

In der niederländischen Kufenhochburg findet ein regulärer Weltcup und das Weltcup-Finale statt.

Der Team-Sprint war in der vergangenen Saison getestet worden, die deutschen Männer holten mit den Brüdern Nico und Denny Ihle (Chemnitz) sowie mit Samuel Schwarz (Berlin) den inoffiziellen Gesamtweltcup.

Ähnlich wie beim Teamsprint der Bahnradsportler gehen drei Läufer an den Start, nach jeder Runde scheidet ein Läufer aus. Nach drei Runden, wenn der letzte Läufer alleine das Ziel erreicht hat, ist das Rennen beendet.

"Das war längst überfällig. Und alle werden davon profitieren: Sportler, Zuschauer, Sponsoren, selbst die lahme ISU. Jetzt auf zu Olympia mit dem Event!", sagte Schwarz.

Der umstrittene Eislauf-Weltverband ISU hatte zuletzt bereits den Massenstart im Weltcup eingeführt, um damit der Sportart eine dringend notwendige Frischzellenkur zu verpassen. Diese Disziplin wird im Gegensatz zum Teamsprint auch Bestandteil der olympischen Wettkämpfe 2018 in Pyeongchang sein.

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