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Fabian Rießle wurde Erster
Fabian Rießle wurde Erster © Getty Images

Fabian Rießle und Eric Frenzel haben beim Weltcup der nordischen Kombinierer in Lahti für einen deutschen Doppelsieg gesorgt. Rießle feierte auf der WM-Strecke des kommenden Jahres seinen dritten Erfolg des Winters, im Ziel hatte er 5,1 Sekunden Vorsprung auf Olympiasieger Frenzel. Rang drei ging an den Japaner Akito Watabe.

"Das war ein riesiges Wochenende", sagte Rießle, der schon am Samstag an der Seite von Johannes Rydzek den Teamsprint gewonnen hatte.

Der Weltmeister aus Oberstdorf rundete auf Rang vier das erstklassige deutsche Ergebnis ab. Im Gesamtweltcup liegt Titelverteidiger Frenzel mit 1091 Punkten nun klar vor Watabe (904) und Rießle (789).

Für das deutsche Team war es bereits der zweite Doppelsieg des Winters, Ende Januar hatte Rießle in Chaux-Neuve vor Frenzel gewonnen.

"Das Team hat heute super gearbeitet, die Burschen sind immer noch voll drauf", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch in der ARD: "Alles hat hervorragend funktioniert, ich bin sehr zufrieden."

Frenzel und Rießle profitierten auch von einer Absage des Springens am Vormittag.

Gewertet wurde der provisorische Durchgang von Freitag, das deutsche Duo ging somit von den Plätzen zwei und drei in die Loipe.

Dort machten die Teamkollegen gemeinsame Sache und holten die 30 Sekunden Rückstand auf Watabe schnell auf. Einen Kilometer vor dem Ziel setzte Rießle die entscheidende Attacke.

Frenzel ließ kurz vor dem Ziel den Japaner noch hinter sich und lief zum elften Mal in Folge auf das Podest. "Ich bin sehr glücklich mit dem zweiten Platz. Heute hat etwas die Spritzigkeit gefehlt", sagte Frenzel.

Für Watabe war es das zehnte Podium der Saison - auf einen Sieg wartet der "ewige Zweite" allerdings weiter vergeblich.

Nicht am Start war Pechvogel Jarl Magnus Riiber. Das 18 Jahre alte Toptalent aus Norwegen fällt wegen einer am Samstag kurz vor dem Ziel erlittenen Schulter-Verletzung vorerst aus. Am Freitag war Riiber in Führung liegend falsch abgebogen und disqualifiziert worden.

Björn Kircheisen und Manuel Faißt verzichteten nach schwachen Sprüngen mit Blick auf das straffe Programm freiwillig auf einen Start.

Schon am Dienstag steht im finnischen Kuopio der nächste Wettbewerb auf dem Programm.

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