vergrößernverkleinern
Fabian Rießle fuhr auf Platz zwei
Kombinierer Fabian Riessle lief mit dem deutschen Team auf Platz zwei © Getty Images

Um Haaresbreite verpassen die Kombinierer beim Weltcup-Finale den Sieg. Schlussläufer Fabian Rießle passiert kurz vor dem Ziel ein Missgeschick.

Die deutschen Kombinierer um Olympiasieger Eric Frenzel haben den Sieg im Teamwettbewerb beim Weltcup-Finale in Schonach knapp verpasst.

Das Quartett mit dem frischgebackenen Gesamtweltcup-Sieger Frenzel, Weltmeister Johannes Rydzek, Fabian Rießle und Manuel Faißt musste sich in der einzigen Staffel der Saison Dauerrivale Norwegen mit 7,9 Sekunden Rückstand geschlagen geben. Dritter wurde Österreich (+22,2 Sekunden).

Deutschlands Schlussläufer Rießle war in einem packenden Schlusssprint gegen Norwegens Jörgen Graabak wenige Meter vor der Ziellinie gestürzt. In einer Übergangssaison ohne WM oder Olympia glückte den Skandinaviern damit auch die verspätete Revanche für die Weltmeisterschaften 2015 in Falun/Schweden.

Damals siegten Frenzel, Rydzek, Rießle und Tino Edelmann (Zella-Mehlis) vor Norwegen, es war das erste große Mannschafts-Gold für die DSV-Kombinierer seit Olympia 1988.

Nach dem Springen auf der Langenwaldschanze hatte die deutsche Mannschaft noch in Führung gelegen und war mit einem Vorsprung von 24 Sekunden auf Norwegen in den 4x5-km-Langlauf gegangen.

Vor allem Frenzel glänzte dabei mit der Schanzenrekord-Weite von 107,0 m. Kurz zuvor hatte bereits der Japaner Akito Watabe die Bestmarke des Franzosen Jason Lamy-Chappuis aus dem Jahr 2011 um drei Meter auf 106,5 m gesteigert.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel