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Lindsey Vonn (l.) und Maria Höfl-Riesch waren jahrelang Konkurrentinnen

Der Rücktritt von Maria Höfl-Riesch im März weckt bei ihrer früheren Dauerrivalin Lindsey Vonn immer noch gemischte Gefühle.

"Ohne Maria ist es sportlich einfacher, weil sie immer eine große Konkurrentin war. Aber für mich persönlich ist es schwieriger", sagte die Abfahrts-Olympiasiegerin von 2010 dem "ZDF": "Maria war immer eine gute Freundin, es ist wie ein Loch im Weltcup. " So ganz muss die 29-Jährige aber nicht auf ihre Freundin verzichten, Höfl-Riesch wird die neue Saison als "ARD"-Expertin begleiten.

Vonn, die wegen eines Kreuzbandrisses die Olympischen Spiele in Sotschi verpasst hatte, strebt derweil ihr Weltcup-Comeback Anfang Dezember in Lake Louis an. "Ich fange im November in Vail mit der intensiven Vorbereitung an, wenn der Schnee bereit ist", sagte die viermalige Weltcup-Gesamtsiegerin: "Einen Monat habe ich, um bereit zu sein für Lake Louis, und dann kann ich hoffentlich wirklich Vollgas geben."

In den vergangenen Monaten hatte Vonn ein langwieriges Rehaprogramm absolviert: "Es hat sehr viel Geduld gebraucht und war deshalb sehr schwierig. Ich will immer Vollgas geben, das Wort langsam gibt es in meinem Vokabular nicht", sagte sie und bekräftigte, dass sie trotz der langen Pause nicht an ein Karriereende gedacht habe: "Ich habe niemals ans Aufhören gedacht. Es war schwer zu akzeptieren, bei den Olympischen Spielen in Sotschi nicht dabei zu sein, aber dann habe ich mir gedacht, dass ich einfach bei den nächsten Spielen mitfahre."

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